Das Geheimnis von FTGFOP 1

Tee hat viele schöme Geheimnisse, aber keines, das Sie nicht entschlüsseln könnten. Sie müssen auch nicht erst Tee-Chinesisch lernen, um ein Teekenner zu werden. Alles was Sie brauchen, sind ein paar Tips und einige Erklärungen

Mit First Flush und Second Flush, der ersten und der zweiten Teepflückung haben Sie ja schon Bekanntschaft gemacht. Wenn es Ihnen recht ist, entblättern wir jetzt die geheimnisvollen Kürzel, mit denen die Experten die unterschiedlichen Teequalitäten kennzeichnen. Die Klassifizierung beginnt ganz schlicht mit einem einzigen Buchstaben:

    P für Pekoe, für die einfachste Blattqualität, die allerdings hierzulande nicht auf den Markt kommt.

    OP ist das Kürzel für Orange Pekoe und kennzeichnet bereits einen Tee von gehobenem Niveau.

    FOP, Flowery Orange Pekoe, enthält mehr Tips, jene duftig-zarten Blattknospen, auf die sich das Flowery bezieht.

    GFOP, Golden Flowery Orange Pekoe, sagt Ihnen, dass die Tips von besonders feiner Qualität sind.

    TGFOP, Tippy Golden Flowery Orange Pekoe, zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Tips aus.

    FTGFOP, Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe, könnte schliesslich der Gipfel des Teegenusses sein, gäbe es nicht noch die Kennzeichnung der Blattgrade: 1 (klein), 2 (mittel), 3 (gross)

    FTGFOP 1 signalisiert Ihnen schliesslich und endlich die absolute Spitze eines Tees aus ganzen Blättern.

Sortierungen aus zerkleinerten Blättern, sogenannte Broken-Tees, werden jeweils durch ein zusätzliches B gekennzeichnet, das immer vor dem O steht, wie etwa bei BOP, Broken Orange Pekoe. Ein Kapitel für sich bilden die zahlreichen Aromatees, von denen einer sich einen besonderen Namen gemacht hat, der nach Bergamotte duftende Earl Grey. Ansonsten orientiert man sich an den Aromen wie Rosenblüten, Jasmin, Vanille, Mango, Ingwer usw. Sie sehen, Tee kennt kein Ende, im Gegensatz zu dieser Seite.

Quelle: Deutsches Teebüro

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