Drei Königreiche des Tees

Über allen von der Natur besonders begünstigten Teedistrikten glänzt ein Dreigestirn, das in aller Welt höchste Wertschätzung geniesst: Darjeeling, Assam, Ceylon.

Primus inter pares, Erster unter Gleichen, ist sicherlich der Tee aus Darjeeling. Am Südhang des Himalaja gedeihen in Höhen bis zu 2400 Meter ausserordentlich helle, leichte, spritzige Teesorten. Vielen Teegeniessern gilt Darjeeling deshalb als der Champagner unter den Tees.

Von ganz anderer Art ist der Tee aus Assam. Im grössten zusammenhängenden Teegebiet der Welt am Oberlauf des Bramaputra haben vornehmlich dunkle, vollmundige, aromatische Sorten ihre Heimat.

Etwa auf der Mitte der Geschmacksskala zwischen Darjeeling und Assam finden Sie den Tee aus Sri Lanka, im Handel immer noch als Ceylon genannt. Speziell im Hochland von Nuwara Eliya wachsen frische, feinherbe, rassige Sorten.

Die vornehmsten Tees, die sogenannten Gartentees, kommen jeweils aus ganz besonders begünstigten kleinen und kleinsten Lagen. Sie werden als Einzeltees gehandelt, von denen jeder einen eigenständigen Charakter hat. Die Qualität kann von Ernte zu Ernte, von Jahr zu Jahr etwas schwanken, je nach den Launen der Wettergötter. Diese Gartentees gibt es in reicher Vielfalt, aber nur in vergleichsweise geringen Mengen.

Der immer noch wachsende Teedurst der Welt wird hauptsächlich von den grossen Plantagen gestillt. Von dort kommen die Tees für die sogenannten Blends, die Mischungen renommierter Teemarken und Handelshäuser. Die Kunst des Mischens macht es möglich, wetterbedingte Ernteunterschiede auszugleichen, Tees von stets gleichbleibender Geschmacksqualität zu gewährleisten und die vielfältigsten Geschmacksrichtungen zu komponieren. Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, wie man sich in dieser Vielfalt am besten orientiert. Die Antwort darauf verdient ein Extrakapitel.

Quelle: Deutsches Teebüro

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